Mai 2019: Passwortmanager

Thema Mai 2019

Das Problem ist altbekannt; Um den unbefugten Login auf einen Dienst möglichst zu verhindern ist es nötig einige Vorkehrungen zu treffen;

  • Nie gleiche Passwörter für verschiedene Dienste verwenden
  • Möglichst „komplexe“ Passworter verwenden

Was ist ein „gutes Passwort“?

  • mindestens 6-8 Zeichen
  • Gross- und Kleinschreibung
  • Zahlen und Sonderzeichen

Viele Tipps über das Thema findet man auf der Website des Datenschutzbeauftragten des Kantons Zürich:

https://www.passwortcheck.ch/passwortcheck/passworttipps/passworttipps

https://www.datenschutz.ch

Es empfiehlt sich der Einsatz eines Passwortmanagers.

Zum Beispiel KeePass https://www.keepass.info

Ein Video von c’t über KeePass:
https://www.heise.de/ct/artikel/c-t-erklaert-Der-Passwortmanager-KeePass-4495151.html

Eine ausgereifte Online-Lösung ist beispielsweise auch LastPass. https://www.lastpass.com

April 2019: Instant Messaging – Alternativen zu WhatsApp?

Thema April-Höck 2019

kurze Zusammenfassung der Höckpräsentation










WhatsApp wurde 2009 gegründet und 2014 durch Facebook übernommen.

Aktuelle Nutzerzahl:    1.5 Milliarden

Nachrichten pro Tag:  65 Milliarden

Hat SMS den Rang abgelaufen, Swisscom hatte schon 2012 einen Rückgang von 10 Millionen SMS/Jahr…

Verfügbar für alle wichtigen mobilen Betriebssysteme, jedoch nicht für Tablets. Es gibt einen Desktop- und Web-Client.

https://www.whatsapp.com


Die Schweizer Lösung Threema wurde 2012 gegründet und hat heute mehr als 5 Millionen Benutzer.

Die vollständige Ende-zu-Ende Verschlüsselung war von Anfang an Teil des Konzepts unt hat so viele zum Umsteigen von WhatsApp bewogen, als diese von Facebook übernommen wurden. Leider währte dieser Hype nicht allzu lange… wird aber immer wieder aufgewärmt.

Der Messenger funktioniert vollständig anonym. Es ist keine E-Mailadresse oder Handynummer nötig.

Es gibt einen Webclient. Die App ist kostenpflichtig (CHF 3.00).

https://threema.ch


Signal exisitiert seit 2014. Die Kommunikation ist auch da End2End Verschlüsselt. Nicht nur die Mitteilung sondern auch die Absenderadresse.

Für die Finanzierung von Entwicklung und Betrieb ist eine durch Spendengelder finanzierte Stiftung verantwortlich.

Das Tool ist komplett Open-Source.

Die verwendete „TextSecure“ Verschlüsselung wird auch von WhatsApp verwendet.

https://signal.org


Telegram wurde 2013 zum ersten Mal eingesetzt und hat heute mehr als 200 Millionen Benutzer. Die Firmenstruktur ist etwas undurchsichtig. Gegründet wurde das Unternehmen in Russland. Die Entwicklung findet derzeit in Dubai statt.

Der Client ist grösstenteils Open-Source.

Telegram bietet eine umfangreiche API mit Bots.

https://telegram.org


Wire wurde 2014 gegründet mit Sitz in der Schweiz. Jedoch nur als „Briefkasten“. Entwickelt wird in Berlin und die Server sind in der EU-Amazon-Clout.

Es sind Clients für Mobile- und Desktop-Betriebssysteme verfügbar.

Spezialität: Nachrichten können nicht nur gelöscht, sondern auch editiert werden.

https://www.wire.com


Skype ist ein Ur-Ahn der Instant-Messengern. Bereits seit 2003 existiert diese Lösung.

2005 wurde das Unternehmen durch Ebay übernommen.

Seit 2011 gehört Skype Microsoft.

Benutzerzahl: > 600 Millionen

https://www.skype.com